V'08
The First Preview

17. - 29. Oktober, Wien


Der Oktober naht - Zeit also für einen ersten vorauseilenden Blick auf das Programm der 46. Auflage des Vienna International Film Festivals, kurz der Viennale.

Viennale 2008

Was bleibt, wer kommt und worauf sollte man sich besser schon einmal gefasst machen? Fragen, auf die Festival-Direktor Hans Hurch im Rahmen der Viennale-Sommer-PK im Volksgarten auch in diesem Jahr wieder erste Antworten gab.

Die wichtigsten Eckdaten: das Festival geht 2008 vom 17. bis 29. Oktober über die Leinwand, das Sitzfleisch wird wie gehabt in den Häusern Urania, Stadtkino, Metro, Gartenbau, Künstlerhaus und Filmmuseum einem Härtetest unterzogen.

Hauptprogramm

Mit anvisierten 120-130 Langfilmen dürfte sich der Programmumfang im Schnitt der vergangenen beiden Jahre einpendeln, fix ist auf jeden Fall, dass dem Dokumentarfilm auch 2008 wieder erfreulich viel Platz eingeräumt wird.

Im Fiction-Bereich erwartet das Publikum die mittlerweile altbekannte Mischung aus Fixsternen und neuen Namen, auf dem Spielplan finden sich u.a. die aktuellen Arbeiten von Guy Maddin, Johnnie To sowie den Gebrüdern Dardenne.

Am Non-Ficiton-Sektor stechen in diesem Jahr vor allem die zahlreichen israelischen Produktionen hervor. Doch auch die in den letzten Jahren stark aufgekommene Bio- und Portrait-Abteilung schwächelt nicht, zu sehen sehen sind Arbeiten über Klaus Kinski, Roman Polanski und Patti Smith.

Ebenfalls angekündigt ist eine Schau zum aktuellen Geschehen am internationalen Genre-Markt, mit Arbeiten u.a. von Isidro Ortiz, Pou-Soi Cheang und Thomas Alfredson.

Tributes & Special Programs

Fix verankert im Viennale-Spielplan ist seit jeher die Tribute-Schiene, welche sich in diesem Jahr mit der cinastischen Seite Bob Dylans (kuratert von Cyril Neyrat) sowie dem Werk Werner Schroeters auseinander setzt.

Ebenfalls bereits unter Dach und Fach sind die den beiden Filmemachern Miguel Gomes und John Gianvito gewidmeten Special Programs. Letzter wird zusätzlich auch eine sechs Fremdarbeiten umfassende Nebenschiene kuratieren.

Retrospektive

Die Retrospektive des Filmmuseums setzt heuer auf die fähigen Hände von Kurator Thom Anderson, dessen 2003er Werk "Los Angeles Plays Itself" als Dreh- und Angelpunkt der "Los Angeles - Eine Stadt im Film" betitelten Schau dient.


Die große Wellbuilt Viennale-Vorschau folgt traditionsgemäß Anfang Oktober, bis dahin lohnt es sich durchaus auch einmal einen Blick auf die offizielle Festivalseite zu werfen.

http://www.viennale.at


Nicolas Ossberger


Derek

My Winnipeg

Entretanto

Daytime Drinking

Jesus Christus Erloeser

Kimi No Tomodachi

La Silence de Lorna

My Brothers Wedding

Waltz With Bashir

Man on Wire

The Mad Songs of Fernanda Hussein

L.A. Plays Itself

El Sastre